Fünf Breuer-Tore bei Fischelns 7:0

VfR hat gegen den SV Lürrip leichtes Spiel
Mangelnde Chancenverwertung hieß des Öfteren das Stichwort. Davon konnte beim VfR Fischeln gestern keine Rede sein. Denn die Cherfi-Auswahl zeigte sich beim 7:0 (4:0)-Sieg gegen den SV Mönchengladbach äußerst treffsicher.

Durch den fünften Saisonsieg kletterte Trainer Josef Cherfi mit seiner Mannschaft auf den zweiten Platz und verkürzte den Rückstand auf Spitzenreiter 1. FC Kleve, der beim 0:0 gegen Tönisberg erstmals Federn ließ, auf drei Punkte. Spieler des Tages war Kevin Breuer, auf dessen Konto fünf Tore gingen.

In der Anfangsphase war nicht unbedingt mit einem derartigen Kantersieg zu rechnen, denn die Gäste spielten gemessen an ihren Möglichkeiten überraschend munter mit. Entscheidend für den Spielverlauf war die individuelle Klasse einzelner VfR-Akteure. Wie der passgenaue Kopfball von Ömer Uzbay nach einem Abschlag von Halil Özcelik in den Lauf von Breuer, der mühelos einschob (11.).

Uzbay sollte nicht zum letzten Mal der Wegbereiter sein: Der Stürmer leitete noch vier Tore ein und avancierte damit neben Breuer zum wertvollsten Fischelner Akteur. So profitierte Breuer auch beim 2:0 (31.) und 4:0 (38.) von seinem uneigennützigen Mitspieler. Zwischendurch markierte Kevin Sonneveld nach starkem Pass von David Machnik das 3:0 (34.).

Damit war die Partie natürlich schon zur Pause entschieden, doch zur Freude der Zuschauer schaltete der VfR zunächst keinen Gang zurück. Das Kombinationsspiel kam nun aber nicht mehr so zur Geltung, weil der SV eine deftige Packung fürchtete und sich zurück zog. Aber zu drei weiteren schönen Toren reichte es dennoch. Zuerst war es wieder Breuer zum 5:0 (52.), danach erhöhte Sonneveld auf 6:0 (54.), bevor Breuer auch noch den Schlusspunkt setzte (70.).

Cherfi, der aus disziplinarischen Gründen auf Philipp Grund und Semih Ergin verzichtete, war mit der Ausbeute hoch zufrieden: „Es tut der Mannschaft sicher gut, dass die Chancen auch genutzt werden.“

Fischeln: Özcelik – Linser, Siebe (77. Drees), Maas, Feyen – Cakir, Kegel – Sonneveld (77. Will), Breuer (85. Kuschel), Machnik – Uzbay.
Quelle: fupa