Nach 1:3 Rückstand, 4:3 in Willich gewonnen

 Verträumt und ohne Ideen startete unser Team in die Begegnung bei der 3. Mannschaft des VFL Willich. Ehe wir das Erste Mal vor dem Tor des Gegners auftauchten, konnte die Heimmannschaft schon 2:0 führen, aber einzig unser Keeper Nicolas Ploschke war auf dem Posten und verhinderte den Rückstand.

Wie aus dem Nichts fiel das 1:0 für den VFR. Ein weiter Einwurf auf Christian Hollender, der sich geschickt gegen seinen Gegenspieler durchsetzte und nach Innen passte, vollendete Simon Gdanietz zur Führung. Kurz darauf vergab Matthias Dennissen die große Chance zum 2:0. Damit war es mit der Herrlichkeit erst einmal wieder vorbei. Ein Sonntagsschuss aus 22 Metern in den Winkel durch Marc-Alexander Drews zum 1:1 war auch gleichzeitig der Pausenstand. Nach dem Wechsel die erste Viertelstunde gehörte eindeutig der Heimmannschaft und so war es nicht verwunderlich, dass diese auch in Führung ging. In der 57. Minute profitierte Marc-Alexander Drews von einem Missverständnis zwischen TW Nicolas Ploschke und Abwehrchef Rene Baumann und drei Minuten später war es der Kapitän Matthias Brux, der einen zu kurz abgewehrten Ball unseres Keepers nur einzuschieben brauchte. Es stand 3:1 für Willich und die Messe schien gelesen.

Nach einiger Unruhe in unseren Reihen raufte man sich zusammen und begann zu fighten, mit dafür verantwortlich der eingewechselte Robin Schöps, der nach weitem Einwurf das 2:3 erzielte. Nun ließen bei Willich auch allmählich die Kräfte nach und unser Team setzte nach. In der 80. Minute wurde Matthias Dennissen im Strafraum von den Beinen geholt. Den fälligen Elfmeter verwandelte Simon Gdanietz souverän zum Ausgleich. Als sich jeder schon mit dem Remis abgefunden hatte, lief ein Willicher Spieler in einen Pass des eingewechselten Sebastian Schraven und spielte den Ball so unglücklich Richtung eigenes Tor, das dieser zum 4:3 für Fischeln ins Netz rollte. Kurz darauf war Schluss und der Jubel war groß. Woche für Woche ein Wechselbad der Gefühle. Vielleicht hat jetzt auch der Letzte begriffen, dass man das Herz in Beide Hände nehmen muss und dann auch etwas erreichen kann.