Heute war es soweit – das erste Auswärtsspiel in dieser Saison gegen den OSV Meerbusch.

Dieses Spiel zeigte wieder deutlich, dass Fußball ein Ergebnissport ist… Das Spiel begann gegenüber den körperlich überlegenden Osterathern hektisch. So kam es wie es kommen musste, nach einer Ecke hielt der Keeper den Ball schon sicher in den Händen (und ließ ihn dann entgleiten)… 1:0… Eine Schreckminute für alle – doch die Fischelner gaben nicht auf… Spielerisch überlegen, suchten sie die Lücken und lauerten auf ihre Chancen… Die gab es auch unzählige Male, doch das Tor wurde nicht getroffen. Entweder scheiterte man an der stabil stehenden Abwehr, man verfehlte das Tor oder der Torhüter machte seine Arbeit.

Mit 1:0 ging es in die Halbzeit… Die zweite Halbzeit begann stark. Spielerisch weiterhin überlegen, spielte man meist auf der gegnerischen Seite und scheiterte dann meist im 16er… Leider! Wenn man seine Chance nicht macht, macht es der Gegner… Die Meerbuscher wusste sich nur mit weiten Abschlägen auf den wendigen und schnellen Stürmer zu helfen… Dieser war effektiver und konnte durch einen schönen Konter auf 2:0 erweitern…
Die VfR Trainer setzten dann auf alles, lösten die 4er Kette auf und spielten nur noch mit einer 3er Kette, so dass die Offensive intensiviert werden konnte… Der Druck zum Meerbuscher Tor wurde größer und größer – meist standen alle Feldspieler auf der gegnerischen Spielfeldseite – aber leider fehlten die Tore… Ein weiterer Konter brachte das Endergebnis von 3:0! Was konnten unsere Jungs dieses Wochenende mitnehmen an Lehrgeld?! Schön spielen allein reicht nicht zum Sieg. Spielerisch und konditionell waren sie besser, aber letztendlich konnten die Meerbuscher die Punkte mit Heim nehmen… Schön wäre es gewesen, wenn man Gäste mit Respekt gegenüber tritt und nach dem Spiel nicht hören muss, dass die Niederlage aus Arroganz resultiert. Unsere Jungs haben über weite Strecken fairen, schönen Fußball gespielt – mit Pech bei den Abschlüssen, von Arroganz keine Spur. 2 berechtigte Zeitstrafen bekamen lediglich die Osterather!

Bericht: Sabine Kösters