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Cherfi: „Werden uns wieder fangen“

Der VfR Fischeln empfängt am Sonntag den Tabellenfünften SSVg.Velbert
Dem VfR Fischeln hätte am Mittwoch angesichts der aktuellen Tabellensituation ein Sieg sicher gut zu Gesicht gestanden. Doch auch mit dem 1:1 beim SC West konnten die Verantwortlichen am Ende gut leben. Schließlich beendeten die Krefelder damit ihren Negativlauf von vier Niederlagen in Folge. In kleinen Schritten, so formulierte es Trainer Josef Cherfi hinterher, soll es in den nächsten Wochen wieder bergauf gehen. Dabei wird die kämpferische Einstellung mehr gefordert sein als die feine spielerische Klinge, die den VfR in der Vergangenheit auszeichnete. Denn die Voraussetzungen müssen aufgrund der momentan schwierigen personellen Lage und der noch aufzuholenden körperlichen Defizite erst noch geschaffen werden.

Der Punktgewinn in Düsseldorf war daher, nicht nur was den Abstand zum Mittelfeld angeht, sondern auch in psychischer Hinsicht, wichtig – für die Mannschaft, aber vor allem für die Spieler, die eigentlich noch einem Lern- und Anpassungsprozess unterliegen, sich aber schneller in der Verantwortung wieder fanden als gedacht oder vom Trainerstab geplant.

Am Sonntag werden die Grün-Weißen vor die nächste Herausforderung gestellt. Die zu Hause noch punktlose Cherfi-Auswahl empfängt an der Kölner Straße um 15 Uhr die SSVg. Velbert, die vor drei Tagen auswärts die bis dato ungeschlagenen Sportfreunde Baumberg mit 4:0 abfertigte. Dabei ragte Michael Smykacz als dreifacher Gäste-Torschütze heraus. „Dieser Sieg sagt eigentlich alles, was uns für eine Hausnummer erwartet“, sagt Cherfi, der wieder auf Kapitän Kevin Breuer zurück greifen kann. Gut sieht es für einen Einsatz von Torwart Hendrik Sauter aus, der am Freitag noch einen Härtetest absolvierte. Nicht spielfähig sind Semih Ergin (eingeklemmter Nerv) und Philipp Wiegers (Schleudertrauma nach einem Autounfall). Bei Simon Kuschel bestätigte sich der Verdacht einer Schambeinentzündung – Rückkehrzeitpunkt offen. Fraglich ist das Mitwirken von Philip Reichardt (Knöchelprobleme), und Christos Pappas kehrte angeschlagen aus West zurück.

In kämpferischer Hinsicht zeigte sich der VfR beim SC West bereits verbessert. Was Cherfi zufrieden registrierte: „Die Jungs haben gesehen, was sie investieren müssen, um nicht zu verlieren. Sie wissen jetzt auch, was sie investieren müssen, um ein Spiel zu gewinnen. Wir müssen jetzt weiter über die kämpferische Sparte kommen. Ich bin auch zuversichtlich, dass wir uns wieder fangen werden.“

Quelle: fupa