FVN 29.Mai berichtet:

FVN-Auswahl holt „Silber” beim U14 – Länderpokal

Emily Tichelkamp wurde Torschützenkönigin– sieben DFB- Nominierungen

Torschützenkönigin Emily Tichelkamp mit Bettina Wiegmann (l.) und Ute Maaß (DFB) [Foto: R.Zinsel] –

Mit einem schönen Erfolg für die U14-Auswahl des Fußballverbands Niederrhein (FVN) endete das DFB-Länderpokalturnier in der Sportschule Wedau: Die Schützlinge von Verbandssportlehrerin Wiltrud Melbaum belegten nach starken Leistungen den zweiten Platz und freuten sich über die verdienten Silbermedaillen. Vielleicht wäre sogar der Turniersieg möglich gewesen, doch der finale Spieltag am gestrigen Sonntag wurde wegen eines Gewitters über der Sportschule vorzeitig beendet. So wurde der Zwischenstand nach drei absolvierten Spielrunden gleichzeitig als Abschlussklassement gewertet: Die Siegerschale ging nach Württemberg; hinter dem FVN-Team holte die Südwest-Auswahl „Bronze”.

Abgerundet wurde das gute Teamergebnis mit einigen individuellen Erfolgen. Denn neben dem Kampf um die Siegerschale und -medaillen stand beim größten Sichtungsturnier des Deutschen Fußball-Bundes die Bewerbung der rund 330 besten Spielerinnen der Jahrgänge 2003/2004 für einen Platz in der zukünftigen U15-Juniorinnen-Nationalmannschaft im Mittelpunkt: Gleich sieben FVN-Talente wurden von den DFB-Sichtern um die verantwortliche Trainerin Bettina Wiegmann für zwei Sichtungslehrgänge der neuen DFB-U15 nominiert. Und die treffsichere offensive Mittelfeldspielerin Emily Tichelkamp vom VfR Fischeln setzte noch einen drauf: Für ihre vier Turniertreffer wurde sie als beste Torschützin geehrt.

„Wir haben jetzt ein Jahr lang mit diesem Team gearbeitet, und die Mädels haben gut mitgezogen”, lobte Wiltrud Melbaum ihr erfolgreiches Team: „Das ist eine charakterlich tolle, spielstarke Truppe, die sich mit den besten Mannschaften messen will”, freut sich die Verbandstrainerin schon auf die nächsten Aufgaben mit diesem Jahrgang. Diesmal startete die FVN-Auswahl mit einem furiosen 4:0-Sieg über die Mittelrhein-Auswahl ins Turnier und legte einen umkämpften 4:2-Erfolg gegen Schleswig-Holstein nach. Das folgende 0:3 gegen Turniersieger Württemberg am dritten Spieltag sollte sich – ob des Abbruchs am Sonntag – schließlich im Nachhinein als vorweg genommenes „Endspiel” entpuppen.

Quelle: FVN