Fupa 28.Mai berichtet:

Fischeln unterliegt in Ratingen mit 2:4

Der VfR war erst in der zweiten Halbzeit gleichwertig. Kruijsen bleibt ein weiteres Jahr.
Am letzten Spieltag kassierte der VfR Fischeln bei Germania Ratingen eine 2:4-Niederlage. An der Tabellensituation änderte das aber nichts mehr, da die Auswahl von Trainer Josef Cherfi bereits vor der Begegnung als Tabellenvierter feststand. Für Cherfi, der sich parallel eine andere Partie ansah, übernahm erneut Stephan Maas die Verantwortung an der Seitenlinie.

Fischelns Co-Trainer konnte mit der ersten Halbzeit gar nicht zufrieden sein. Versöhnlich stimmte den 35-Jährigen immerhin der zweite Durchgang: „Die Halbzeitführung für Ratingen ging völlig in Ordnung. Denn bis zur Pause sind wir überhaupt nicht in die Zweikämpfe gekommen. Das haben wir wirklich schlecht gemacht. Nach der Pause haben wir uns Gott sei Dank mit Mann und Maus gegen die Niederlage gestemmt und nach dem Anschlusstreffer leider eine Fülle an Chancen liegen gelassen.“

Das letzte Aufgebot der Krefelder erwischte einen guten Start, denn nach einem Foul an Emre Özkaya verwandelte der Gefoulte selbst den fälligen Elfer zum 0:1 (9.). Das beeindruckte die Gastgeber aber nicht. Innerhalb von elf Minuten drehten die mittlerweile spielbestimmenden Ratinger das Zwischenergebnis in eine 2:1-Führung (17./28.) und erhöhten in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit sogar auf 3:1 (45.+1).

Mit Beginn der zweiten Halbzeit zeigten die Grün-Weißen ein ganz anderes Gesicht und Alexander Lipinski gelang in seinem Abschiedsspiel der schnelle Anschlusstreffer (52.). In der Folge hatten die Gäste mehrfach den Ausgleich auf dem Fuß, aber unter anderem scheiterten Philipp Wiegers, Philipp Baum und Stefan Linser. In der Nachspielzeit machten die Hausherren schließlich den Deckel drauf.

„In der zweiten Halbzeit hat es die Mannschaft bei den Temperaturen hervorragend gemacht. Aber wir sind jetzt froh, dass die Saison zu Ende ist“, sagte Maas. Für die neue Saison gab der VfR noch eine wichtige Personalie bekannt: Quin Kruijsen, zweifellos ein Gewinn für den VfR, bleibt ein weiteres Jahr an der Kölner Straße. Lucas Reinert, einer der Abgänge, wurde sich nach Simon Gerdts unterdessen mit Landesligist Union Nettetal über eine Zusammenarbeit einig.

Quelle: fupa