fupa berichtet:

Fischeln bleibt zuhause im fünften Anlauf punklos

Der VfR unterliegt Jahn Hiesfeld 2:5 und rutscht auf einen Abstiegsplatz ab. Dominik Oehlers fällt länger aus.
Fünfter Anlauf, fünfte Pleite: Auch gegen den TV Jahn Hiesfeld gab es für die zuhause noch punktlosen Kicker des VfR Fischeln nichts zu holen. 2:5 (0:4) hieß es am Ende gegen die Veilchen, die im 14. Aufeinandertreffen den zehnten Sieg feierten. Für die Grün-Weißen wird die Lage im Tabellenkeller dadurch wieder bedrohlicher. Vor allem mit Blick auf die ohnehin angespannte personelle Lage.

Denn mit Dominik Oehlers, bei dem nachträglich ein Mittelhandbruch diagnostiziert wurde, fehlt den Krefelder in den nächsten Wochen eine weitere wichtige Stütze. Die Ausfallliste wiegt schwer, wäre aber sicher besser zu verkraften, wenn die verbliebenen Leistungsträger nicht obendrein ihrer Form hinterherlaufen würden. Das wurde gestern zum wiederholten Male deutlich.

Pech und Unvermögen kennzeichneten die erste Halbzeit, in der die Gäste locker eine Klasse besser agierten und der VfR als Kollektiv unterm Strich überfordert wirkte. Pech insbesondere deshalb, weil Kevin Menke schon in der 3. Minute per Hacke ein Zufallstreffer gelang und ein Freistoß von Kevin Breuer durch TV-Keeper Kevin Hildebrand ans Lattenkreuz gelenkt wurde (4.). Dass Batuhan Tasci kurz darauf einen Schritt zu spät kam, passte ins Bild. Der VfR lief quasi nur noch hinterher und leitete die nächsten Gegentore durch eigene Unzulänglichkeiten mit ein.

Dabei hatte der VfR Glück, dass Schlussmann Hendrik Sauter nicht „Rot“ sah, als er Damiano Schirru von den Beinen holte. Kevin Kolberg verwandelte den fälligen Elfer zum 0:2 (14.) für die Gäste, die nicht einmal viel dafür tun mussten, die Szenerie zu beherrschen. Zwei „Böcke“ in der Hintermannschaft begünstigten das 0:3 (19.) und 0:4 (36.) durch Schirru. Sauter verhinderte kurz vor der Pause sogar das mögliche 0:5 gegen Dalibor Gataric (44.).

Dem VfR drohte ein Debakel, setzte sich aber nach dem Seitenwechsel weitaus besser zur Wehr und kam durch Dustin Orlean nach einem Patzer von Hillebrand zum 1:4 (62.). Und als Breuer mit einem direkt verwandelten Freistoß das 2:4 gelang (71.), keimte sogar urplötzlich wieder Hoffnung auf. Mit einer guten und selbstbewussten Leistung hatte auch Christian Sadlowski Anteil daran. Neben André Kubaritsch der zweite A-Jugendliche, den Trainer Josef Cherfi auf der Bank hatte.

Kevin Weßelburg beendete aber alle Spekulationen mit einem Treffer der Marke „Traumtor“ in den linken Winkel (86.). Der maßlos enttäuschte Cherfi suchte nach Erklärungen: „Vielleicht brauchen wir einen Psychologen. Ich verstehe nicht, dass die Mannschaft sich in der ersten Hälfte nicht zur Wehr gesetzt hat und nicht schon nach dem 0:1 wach geworden ist.“

Quelle: fupa