Relegationsspiel der D1 des VfR Fischeln gegen Union Nettetal

VfR Fischeln D1 : SC Union Nettetal 4:2 (2:1)

Aufgrund einer durchwachsenen Saison, in der die D1 des VfR Fischeln mehrere Trainer hatte und eigentlich nie richtig zur Ruhe kam, war es eine fast schon logische Konsequenz, dass die Mannschaft als Gruppenletzter in die Relegation zur Kreisleistungsklasse gehen musste. In der Saison 2015/2016 noch Meister in der D1 Gruppe, kam nach dem turbulenten Anfang für die Spielzeit 2016/2017, das Durchreichen auf den letzten Tabellenplatz. Da hat sich die sportliche Leitung der Jugend, in der Vorbereitung auf die Spielzeit 2016/2017 am Anfang der Saison, nicht professionell gezeigt. Gott sei Dank wurde sich dann, durch den Jugendvorstand, auf Altbewährtes besinnt und die Mannschaft kam langsam wieder in Tritt. Ziel sollte es sein, die Kreisleistungsklasse zu halten.

Dies musste im ersten Relegationsspiel am 10.06.2017 zu Hause, gegen den Gruppenfavoriten Union Nettetal bewiesen werden. Zuvor hatte sich bereits die beiden anderen Mannschaften der Gruppe, SuS und der SC Schiefbahn, 0:3 getrennt.

Die Mannschaft von Trainer Rainer Kaufels war von Anfang an hellwach und gab dem Gegner selten Gelegenheit, seine Stärke auszuspielen. Die Abwehr um Mike, Leo, Yekta und Stefan, der ein tolles Tor schoss, stand sicher und ließ nur wenige Torchancen für Nettetal zu. Torwart Elyesa hielt, was es zu halten gab und war bei den Gegentoren machtlos.

Das Mittelfeld um Lukas, Mirac, Ibrahim, Johannes, Baray und Gökalp arbeitet sowohl nach vorne als auch nach hinten gut abgestimmt, effektiv und druckvoll.

Ose, mit drei Toren bester Stürmer, rundete mit Patrick im Sturm, die gute Mannschaftsleistung ab.

Keiner der Zuschauer und Fans hätte mit diesem Sieg gerechnet, denn Union Nettetal ging als klarer Favorit ins Spiel. Aber die Mannschaft hat gezeigt, dass Potential in ihr steckt. Aufgeben war keine Option und durch diese kämpferische Leistung, hat sich die Mannschaft den ersten Sieg in der Relegation verdient.

Bericht von Hardy Thomas
Fotos von Markus Lucassen.