FUPA berichtet:

VfR Fischeln baut auf den Nachwuchs

F: Beneke

Der Oberligist will ein nachhaltiges Ausbildungskonzept entwickeln. Die 1. Mannschaft und die U19-Junioren rücken künftig noch enger zusammen.
Mit Finalsiegen im Kreispokal setzten die A- und B-Junioren des VfR Fischeln am Wochenende nochmal ein Zeichen und unterstrichen die sehr gute Jugendarbeit, die an der Kölner Straße geleistet wird. Das spricht sich herum und so wundert es nicht, dass der Zulauf größer wird.

Mit dem vierten Platz in der Oberliga krönte die 1. Mannschaft kürzlich eine starke Saison und trug erneut wesentlich dazu bei, dass sich die Grün-Weißen mittlerweile zu einer guten und interessanten Adresse entwickelten. „Die Anfragen zum Probetraining steigen, auch bei der A-Jugend“, sagt Chef-Trainer Josef Cherfi.

Auf diesen Lorbeeren wollen sich die Verantwortlichen aber nicht ausruhen und planen den nächsten Schritt. Schon im vergangenen Jahr gab es erste Überlegungen die 1. Mannschaft und die U19 (A-Jugend) stärker zu verzahnen. In der abgelaufenen Saison wäre die Umsetzung aber noch zu früh gekommen. Doch ab der kommenden Saison startet das Projekt, ein Gewinn bringendes Ausbildungskonzept zu etablieren. Vorrangiges Ziel ist es, das vorhandene Potenzial im Jugendbereich stärker zu fördern und besser zu nutzen. Als Vorbilder dienen Alexander Lipinski und Simon Kuschel, die den Sprung schafften und sich trotz ihrer Jugend schnell zu Stammspielern entwickelten. Mit Patrick Iwersen hat Cherfi einen guten und kompetenten Kooperations-Partner. Der U19-Coach sieht dem Vorhaben sehr positiv entgegen: „Ich glaube, in dieser Hinsicht sind wir Vorreiter. Das ist nicht selbstverständlich für einen Oberligisten. Wir wollen dahin kommen, etwas Nachhaltiges zu entwickeln. Da sind wir auf einem guten Weg, zumal Josef Cherfi und Co-Trainer Stephan Maas jungen Spielern sehr aufgeschlossen gegenüber stehen.“ Schon seit einiger Zeit nehmen A-Jugendliche systematisch am Trainingsbetrieb der 1. Mannschaft teil. So können beide Seiten davon profitieren. „Die Zusammenarbeit mit Patrick Iwersen ist sehr gut“, lobt Cherfi, „und bei den Spielern findet das Ausbildungskonzept sehr großen Anklang.“

Mit Luca Esposito wird ein Youngster auch in den ersten drei Wochen der Vorbereitung mit der 1. Mannschaft trainieren. Cherfi hält viel vom hoch talentierten 17-Jährigen, der in der U19 bereits Stammspieler ist: „Das ist vielleicht der beste Spieler seines Alters in der Region. Ich kann mir vorstellen, dass er einen ähnlichen Weg wie Lipinski geht.“ Espositos Vorzüge beschreibt Cherfi so: schnell, dribbelstark, vielseitig einsetzbar mit gutem Timing und Kopfballspiel. Mit Niklas Geraets hat Cherfi einen weiteren Spieler auf dem Zettel, der ebenso wie Esposito im Pokalfinale gegen den KFC Uerdingen dreimal traf. „Ein sehr interessanter Spieler.“ Das neue Interesse am VfR belegt auch der Wechsel von Laurin Beer. Der junge Torhüter kommt von Fortuna Düsseldorf, wird in der U19 spielen, gehört aber auch zum Oberliga-Kader. Auch einige andere Nachwuchsspieler wird der VfR zu Senioren erklären, damit sie nicht nur trainieren, sondern auch einsetzbar sind und so weitere Erfahrungen sammeln können.

Quelle: fupa