fupa berichtet:

Cherfi lobt die Kollektivleistung des VfR

In der Oberliga hält der VfR die Chance auf den Klassenerhalt durch einen 2:1-Sieg beim 1. FC Monheim am Leben. Christos Pappas erzielt beide Treffer der Grün-Weißen, deren Rückstand weiter sechs Punkte beträgt.
„Wir müssen selbst unsere Hausaufgaben machen“, sagte Fischelns Trainer Josef Cherfi mit Blick auf einen möglichen Klassenerhalt vor dem Spiel beim Tabellensechsten 1. FC Monheim. Seine Mannschaft setzte die Forderung um. Der VfR gewann in der Rheinstadt mit 2:1 (1:0). Entsprechend groß war der Jubel nach dem Spiel, der allerdings wenige Minuten später einen kleinen Dämpfer erhielt.

Denn sowohl der VfB Hilden aus auch TuRU Düsseldorf hielten sich ebenfalls schadlos, so dass auf die Grün-Weißen weiterhin ein Rückstand von sechs Punkten lastet. Im Vergleich zu TuRU hat der VfR durch das Nachholspiel bei der Svvg. Velbert jedoch noch ein Spiel in der Hinterhand.

Dank einer weitestgehend sicheren Defensive hielten die Krefelder den optisch überlegenen Aufsteiger vom eigenen Tor fern und setzten in der Offensive auf den schnellen Dominik Oehlers. Der hatte aber oftmals gegen zwei Gegenspieler einen schweren Stand. Torchancen blieben daher auf beiden Seiten Mangelware. Die erste nennenswerte Aktion hatten die Gäste. Eine Flanke von Simon Kuschel legte Robert Norf auf Oehlers ab, doch der scheiterte mit seiner Direktabnahme (28.). Nur vier Minuten später gelang dem VfR aber die Führung. Dustin Orlean wurde von den Beinen geholt und Christos Pappas verwandelte den fälligen Elfmeter wuchtig zum 0:1 (32.). Mit der Führung änderten sich auch die Kräfteverhältnisse. Der VfR wurde mutiger und Monheim schien nicht zulegen zu können.

Das änderte sich direkt nach der Pause, als die Gastgeber zunächst mächtig drückten. VfR-Keeper Hendrik Sauter bewahrte seine Elf in dieser Phase zweimal gegen Leroy-Jacques Mickels (48./49.) vor dem möglichen Ausgleich. Dem VfR gelang es aber schnell, sich vom Dauerdruck des FC zu befreien und für Entlastung zu sorgen. Dabei fügte sich Stefan Linser, der absprachegemäß für den noch nicht hundertprozentig belastbaren David Machnik kam, nahtlos ein. Großen Anteil am 2:0 hatte Kuschel, der Pappas mit einem langen Einwurf auf die Reise schickte.

Der Kapitän bewies anschließend sein Ballgefühl, als der den aus seinem Kasten stürmenden Torhüter Johannes Kultscher mit einem feinen Lupfer überwand (63.). Die Partie blieb aber bis in die Schlussphase hart umkämpft. Fouls häuften sich auf beiden Seiten im Kampf um jeden Meter. Richtig eng wurde es für den VfR noch mal, als Sauter zunächst klasse reagierte, aber Dejan Lekic im zweiten Anlauf das 1:2 gelang (86.). Doch mit großem Engagement überstanden die Krefelder auch die dreiminütige Nachspielzeit.

Cherfi war hinterher rundum zufrieden: „Die Jungs haben alle gut gearbeitet und taktisch alles gut umgesetzt. Das war heute eine hervorragende Kollektivleistung.“

Quelle: fupa