Rückrunde zwischen Hoffen und Bangen

Am 10. Februar um 15.00 Uhr beginnt für die Oberliga-Truppe des VfR Fischeln eine neue Zeitrechnung.

Mund abwischen nach der verkorksten Hinrunde, Tabelle ausblenden und unbelastet Punkte sammeln – nur so kann das Motto des Teams lauten, das vom vorletzten Tabellenplatz aus seine Aufholjagd um den Klassenerhalt starten muss. Wenn es je wichtig war, gut aus den Startlöchern zu kommen, dann jetzt.

6 Punkte, die gutgemacht werden müssen, sind keine unüberwindliche Hürde, aber sie müssen erst einmal eingefahren werden und da gibt es endgültig nichts mehr zu verschenken. Mal sehen, ob die Gäste vom VfB Speldorf, die sich als Aufsteiger zum erstenmal in Fischeln vorstellen, da mitmachen. Zum Saisonstart siegten die Grün-weißen in Mülheim locker und leicht mit 5:2, offenbarten aber schon dort Abwehrschwächen, die sich quasi von Spiel zu Spiel verschlimmerten.

Vor allem in den Heimpartien errang man nur ein mickriges Pünktchen. Höchste Zeit also für Trendwende. Auf dem Transfermarkt ist man noch einmal aktiv geworden, mehrere vielversprechende Akteure der U 19 gehören nun zum Stammpersonal und auch die Rekonvaleszenten stehen nach und nach wieder zur Verfügung. Genug Zeichen der Hoffnung also, dass das Team endlich sein Potential auf den Platz bringt und dem Pech trotzt, das bisher an den Schuhen klebte. Schon oft haben die Jungs um Kapitän Kevin Breuer bewiesen, dass sie auch das „Unmögliche“ leisten können, meist dann, wenn man es wenigsten erwartet. Vielleicht zeigen sie ab sofort den großen Skeptikern, dass sie dieses Überraschungsmoment wieder aus dem Hut zaubern können.

Motivierend würde sich sicher auswirken, wenn sich die Fischelner Fußballfreunde geschlossen hinter die Mannschaft stellen und betonen, dass der VfR Fischeln hinter dem KFC Uerdingen die zweitstärkste Macht in Krefeld ist und es bleiben will.
br.