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Zehnte Heimniederlage für Fischeln

Der VfR rückt dem Abstieg ein weiteres Stück näher. Gegen den VfB Homberg erspielen sich die Grün-Weißen vor der Pause ein Chancenplus, stehen aber am Ende durch ein 0:1 unverdient mit leeren Händen da.
Abgekämpft und niedergeschlagen kauerten sie am Boden. Die Spieler des VfR Fischeln hatten alles, was derzeit unter den personellen Gegebenheiten möglich ist gegeben. Aber es reichte wieder nicht zum ersehnten und überlebenswichtigen ersten Heimsieg. Im Gegenteil: beim 0:1 (0:0) gegen den VfB Homberg gingen die Grün-Weißen bereits zum zehnten Mal leer aus und rückten dem Abstieg wieder ein Stück näher.

Der Rückstand auf die Nichtabstiegsplätze blieb mit sechs Punkten zwar unverändert, doch die drei für eine Aufholjagd in Frage kommenden direkten Konkurrenten haben mindestens noch ein Spiel in der Hinterhand. Am nächsten Sonntag ist der VfR beim Spitzenreiter SF Baumberg zu Gast. An eine schnelle Trendwende dürften daher nur die größten Optimisten glauben.

Für den erkrankten Chef-Trainer Josef Cherfi waren Sven Kegel und Dennis da Silva Felix an der Seitenlinie verantwortlich. Das Co-Trainer-Duo vertraute im Wesentlichen der Startelf der Vorwoche. Nur im Tor rückte Hendrik Sauter für den im Urlaub weilenden Leon Buschen zwischen die Pfosten. Sauter verlebte zunächst einen ruhigen Mittag, ebenso wie sein Gegenüber Philipp Gutkowski. Denn in der ersten Viertelstunde passierte vor den Toren nicht viel. Erst ein Freistoß von Christos Pappas, der nur Zentimeter am linken Pfosten vorbei flog, sorgte für Torgefahr (18.).

Auf der anderen Seite bewahrte Sauter seine Elf vor dem Rückstand, als er gegen den frei stehenden Julien Rybacki per Fußabwehr klärte (23.). In dieser Phase wurden die Aktionen der Gäste flüssiger, doch das Chancenplus lag bis zur Pause auf Seiten der Hausherren, die aus einer sicheren Defensive ihr Heil in schnellen Vorstößen suchten. Ein Distanzschuss von Robert Norf ging nur knapp über den Kasten (32.), ein Kopfball von Dominik Oehlers nach Norf-Ecke ebenso (38.). Stefan Linser hatte Pech, weil er nach schönem Zuspiel von Semih Ergin zentral einen Schritt zu spät kam (42.).

Für den Gelb-Rot gefährdeten Dustin Orlean kam Haktan Cakir zur zweiten Halbzeit, die ebenso wie der erste Durchgang zunächst ereignislos blieb. Denn beiden Mannschaften mangelte es an spielerischen Lösungen, um den Gegner ernsthaft in Verlegenheit zu bringen. Und wenn das Tor einmal in der Nähe war, fehlte spätestens beim letzten Pass die nötige Präzision. Alles sprach für eine insgesamt gerechte Punkteteilung, doch den Gästen reichte schließlich eine einzige gute Aktion. Rybacki, aus dem Halbfeld bedient, überwand Sauter zum Tor des Tages (77.). Der VfR bäumte sich noch einmal auf. Doch Mike Koenders klärte dabei vor dem einschussbereiten Youngster Gianni Wittenberg (82.) und Gutkowski entschärfte noch einen guten Kopfball von Cakir (82.).

„Den Jungs kann man auch heute sicher keinen Vorwurf machen“, sagte Kegel nach der Partie, „sie geben alles, aber es springt einfach nichts Zählbares dabei heraus.“

Quelle: fupa